Buyer Persona vs. Zielgruppe im Marketing

So verstehen Sie Kund:innen und Interessent:innen besser
Digitale Strategieberatung
Account Based Marketing
Lead Management
03
Jan. 2024

Warum die richtige Zielgruppenansprache entscheidend ist. Auch das beste Produkt verkauft sich nicht, wenn du die falschen Menschen ansprichst. Was fängt ein Sportmuffel mit einem Mountainbike an oder eine Person mit Diabetes mit Zuckerwatte? Im modernen Marketing ist es daher essenziell, genau die Menschen zu erreichen, die ein echtes Interesse an deinen Produkten und Dienstleistungen haben. Wie findest du die richtigen Kunden? Um Streuverluste zu vermeiden, musst du eine fundierte Zielgruppenanalyse durchführen. Nur wenn du die spezifischen Kundenbedürfnisse verstehen kannst, lässt sich deine Marketing-Strategie so ausrichten, dass sie bei deiner Zielgruppe wirklich zündet. Ob über eine klassische Segmentierung oder eine detaillierte Buyer Persona – der Fokus auf die relevanten Personengruppen ist der Schlüssel für eine hohe Conversion-Rate

Buyer Persona und Zielgruppe – braucht man so etwas überhaupt?

Warum Zielgruppen und Buyer Personas die Basis deines Erfolgs sind

Um treffsicheres Marketing zu betreiben, solltest du dir vorher genau überlegen, wen du eigentlich erreichen möchtest. Das Gießkannen-Prinzip (überall ein bisschen) führt gerade im Online-Marketing zu extrem hohen Streuverlusten und verbrennt unnötig Budget.

Doch wer glaubt, seine Kund:innen rein aus Bauchgefühl oder Erfahrung zu kennen, übersieht oft wertvolle Potenziale. Um deine Kundenbindung langfristig zu stärken, haben sich im Marketing deshalb zwei Konzepte etabliert, mit denen du passgenauen Content erstellen kannst: Zielgruppen und Buyer Personas.

Doch was bedeutet das genau für dich? Worin liegen die entscheidenden Unterschiede und welches Konzept liefert dir im Alltag mehr Vorteile für deine Marketing-Strategie? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Die Unterschiede zwischen Zielgruppe und Buyer Persona

Eine Zielgruppe fasst Menschen zusammen, die bestimmte Eigenschaften teilen. Um diese Gruppe einzugrenzen, nutzt du in der klassischen Zielgruppenanalyse meist verschiedene Kategorien:

  • Demografische Merkmale: Alter, Herkunft, Geschlecht oder Einkommen.
  • Verhaltensorientierte Eigenschaften: Hier charakterisierst du deine potenziellen Kund:innen genauer – etwa als „Sportler“ vs. „Couch-Potato“, „technikaffin“ oder „preisbewusst“.

Das Problem bei einer zu groben Segmentierung: Werden zu wenige Merkmale bestimmt und eine zu große Gruppe angesprochen, entstehen im Online-Marketing oft unerwartete Reibungsverluste. Es landen Personen in ein und demselben Topf, die aufgrund anderer, nicht betrachteter Merkmale eigentlich völlig gegensätzlich sind.

Warum ist das riskant für dich? Wenn du deine Botschaften zu breit streust, verwässert deine Marketing-Strategie. Du sprichst zwar viele Menschen an, erreichst aber niemanden wirklich emotional, was deine Conversion-Rate unnötig drückt.

Warum die Zielgruppe oft zu ungenau bleibt

Bildest du eine Zielgruppe nur nach einfachen demografischen Merkmalen, erhältst du statt einer fokussierten Gruppe oft einen bunt gemischten Haufen von Personen, die eigentlich kaum Gemeinsamkeiten haben.

Ein prominentes Beispiel zur Verdeutlichung: Stell dir die Merkmale „männlich, berühmt, US-Amerikaner, 61 Jahre alt“ vor. Das deckt sowohl den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama als auch Rock-Legende Jon Bon Jovi ab. Beide haben einen völlig unterschiedlichen Lebensstil, andere Prioritäten und reagieren auf komplett verschiedene Werbebotschaften. Für manche Produkte mag das funktionieren, für eine gezielte Marketing-Strategie wäre das jedoch eine Katastrophe.

Die Lösung: Du musst genauer werden! Um deine potenziellen Kund:innen treffsicher anzusprechen, nutzt du im Marketing deshalb Buyer Personas. Eine Buyer Persona ist eine semi-fiktive Person – quasi der Prototyp deiner perfekten Zielperson.

Was macht eine Buyer Persona so wertvoll?
Im Gegensatz zur reinen Zielgruppe arbeitest du hier ein detailliertes Kundenprofil aus. Natürlich fließen auch hier demografische Daten ein, aber der Fokus liegt auf den Details, die deine Content-Strategie wirklich voranbringen:

  • Spezifische Charaktermerkmale: Wie tickt die Person privat?
  • Das Arbeitsumfeld: In welcher beruflichen Position befindet sie sich?
  • Pain Points: Vor welchen persönlichen und beruflichen Herausforderungen steht sie?
  • Motivation & Ziele: Was möchte sie erreichen?
  • Interessen & Wünsche: Wofür brennt dein Idealkunde?

Um die Buyer Persona für dich und dein Team noch greifbarer zu machen, vergibst du ihr am besten einen Namen und ein Gesicht (Foto). Manche Unternehmen gehen sogar so weit, ihre Personas in Lebensgröße auszudrucken und ins Büro zu stellen – so hast du deinen Kunden bei jeder Entscheidung direkt vor Augen!

Fazit: Brauchst du wirklich eine Buyer Persona?

Die Antwort lautet: Definitiv ja! Während dir eine Zielgruppe einen groben Überblick verschafft, bieten dir spezifisch ausgearbeitete Buyer Personas im Marketing entscheidende Vorteile. Durch den deutlich höheren Detailgrad kannst du potenzielle Interessent:innen und Kund:innen viel präziser ansprechen und ihre individuellen Wünsche und Ziele ernst nehmen.

Warum profitiert deine Marketing-Strategie davon? Mit einer Buyer Persona vor Augen lassen sich die passende Tonalität, die relevanten Formate und die idealen Touchpoints (Kontaktpunkte) viel genauer bestimmen.

Buyer Personas ermöglichen es dir also, deine gesamte Kommunikation exakt an die spezifischen Kundenbedürfnisse anzupassen. Merk dir eins: Je besser du deine potenziellen Kund:innen kennst, desto zielgerichteter und erfolgreicher kannst du sie erreichen – was am Ende deine Conversion-Rate und die Kundenbindung massiv steigert.

Lust auf einen Persona-Workshop?

Hast du noch Fragen zum Thema Buyer Persona vs. Zielgruppe oder möchtest du gemeinsam mit uns deine idealen Kundenprofile schärfen? Lass dich gerne kostenfrei von uns beraten oder buche einen Workshop, um dein Marketing auf das nächste Level zu heben. Wir freuen uns darauf, dich und dein Projekt kennenzulernen!

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Autor:in

Britta

Redaktion