Google Ads Lead Formularerweiterung

Leads direkt in der Google Anzeige generieren
SEA
Lead Management
Hubspot
19
Nov 2025

Die Google Ads Lead Formularerweiterung bietet eine effektive Möglichkeit, Leads direkt innerhalb von Such-, Video- oder Discovery-Anzeigen zu erfassen. Wie funktioniert die Lead-Erfassung ohne Landingpage? Diese Erweiterung besitzt ein enormes Potenzial zur Steigerung der Leadgenerierung im Bereich Suchmaschinenwerbung (SEA) und Online-Marketing.

Besonders in Kampagnen innerhalb von Google Ads spielt das Lead Form Asset eine zentrale Rolle, um die Effizienz zu steigern. Trotz ihres Potenzials ist diese Funktion vielen Werbetreibenden noch wenig bekannt. In Kombination mit einem CRM-Prozess wie in HubSpot entfalten Lead Forms ihre volle Wirkung: Sie ermöglichen eine nahtlose Automatisierung und Qualifizierung von Leads.

Was ist die Google Ads Lead Form? 

Was genau verbirgt sich hinter der Lead Form Extension? Die Google Ads Lead Form (auch bekannt als Lead Formularerweiterung oder Lead Form Asset) ist eine Funktion, die es erlaubt, Formulare direkt als Anzeigenerweiterung in eine Google-Anzeige zu integrieren.

Die Lead Form Extensions erscheinen direkt auf der Suchergebnisseite. Nutzer können Angaben wie die E-Mail-Adresse unmittelbar hinterlassen, ohne eine separate Website besuchen zu müssen. Welche Vorteile bietet die Integration ins CRM? Die Verknüpfung mit einem CRM-System ermöglicht die Übertragung der Daten in Echtzeit und vereinfacht das Lead-Management massiv.

Beim Lead Formular Erstellen können Unternehmen Assets wie Titel, Beschreibung und einen passenden Call to Action (CTA) auswählen. Ein ansprechender Call to Action ist entscheidend, um die Conversion-Rate zu steigern.

Vorteile von Lead-Formularen

Warum ist die Lead-Erfassung direkt in der Suche so effizient? Lead Formulare bieten Unternehmen zahlreiche Vorteile:

  • Niedrige Hürden: Kontaktdaten werden direkt in der Google Suche erfasst, ohne Weiterleitung auf die Website. Das senkt die Hürde für potenzielle Kunden massiv (Low Friction).
  • Bessere Nutzererfahrung: Der Prozess ist speziell auf eine schnelle Datenerfassung ausgelegt, was die Abbruchraten reduziert.
  • Mobile Optimierung: Besonders auf mobilen Endgeräten steigert dies die Conversion-Rate, da der gesamte Prozess direkt in der Anzeige abläuft.
  • Gezielte Ansprache: Die abgefragten Informationen können individuell an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden.

Das Ergebnis: Weniger Absprünge, mehr qualifizierte Leads und eine optimierte Marketingstrategie.

Einsatzmöglichkeiten und Formate

In welchen Anzeigenformaten lassen sich Lead Forms nutzen? Lead Forms lassen sich mit verschiedenen Anzeigentypen kombinieren:

  • Suchanzeigen: Besonders effektiv bei Suchbegriffen mit klarer Kauf- oder Kontaktabsicht.
  • Videoanzeigen (YouTube): Ermöglichen Lead-Generierung direkt während des Videos (aktuell noch in der Beta-Phase).
  • Discovery-Anzeigen: Nutzen visuelle Platzierungen auf Gmail, YouTube und im Discover-Feed.

Beim Erstellen der Formulare können Assets wie Titel und Beschreibung individuell angepasst werden. Ein überzeugender Call to Action ist hierbei entscheidend, um Nutzern eine klare Handlungsaufforderung zu geben und die Interaktion zu fördern.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Wann lohnt sich die Lead Formularerweiterung besonders? Die Verwendung eignet sich insbesondere, wenn der Fokus auf kurzfristiger Leadgenerierung liegt, keine mobil-optimierte Landingpage vorhanden ist oder eine besonders niederschwellige Conversion gewünscht wird.

Dabei stehen Ihnen verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, um Lead Formulare flexibel im Online-Marketing einzusetzen. Für komplexe B2B-Prozesse sollte die Ads Lead Form allerdings gut in ein weiterführendes Lead-Nurturing-System eingebettet sein, um die Qualität der Anfragen sicherzustellen.

Verknüpfung mit HubSpot über Middleware-Lösungen

Ein zentrales Argument für den Einsatz der Google Ads Lead Form ist die Möglichkeit der direkten Integration in CRM-Systeme wie HubSpot. 

Middleware-Lösungen sorgen dafür, dass Leads aus Google Ads automatisch in HubSpot eingespeist und dort weiterbearbeitet werden können – inklusive Lead-Scoring, Workflows und Follow-ups. So entsteht ein nahtloser Prozess vom ersten Klick bis zum qualifizierten Marketing-Lead (MQL). 

Best Practices für die Umsetzung 

Wie optimiert man ein Google Ads Lead Formular für beste Ergebnisse?

  1. Formulardesign einfach halten: Je weniger Felder (z. B. nur Name/E-Mail), desto höher die Conversion-Rate.
  2. Angebot klar kommunizieren: Wecken Sie das Interesse durch einen klaren Mehrwert (z. B. Whitepaper oder kostenlose Beratung).
  3. Passenden Lead-Formulartyp wählen: Wählen Sie zwischen „Mehr Volumen“ oder „Höhere Qualität“.
  4. CTA & Assets individualisieren: Nutzen Sie die Option, einen spezifischen Call to Action auszuwählen.
  5. Format beachten: Achten Sie beim Hinzufügen von Bildern auf das richtige Format (z. B. 1,91:1).
  6. Follow-up automatisieren: Die Integration mit HubSpot sichert eine schnelle Reaktion („Speed to Lead“).

Fazit: Mehr Leads durch gezielten Einsatz der Google Ads Lead Form 

Die Google Ads Lead Form ist ein leistungsstarkes Werkzeug zur Digitalisierung von Vertriebsprozessen. In Kombination mit HubSpot lassen sich automatisierte Prozesse zur Lead-Verarbeitung aufsetzen, die nicht nur effizient, sondern auch skalierbar sind. Gerade für Unternehmen, die ihre Marketing- und Vertriebsprozesse modernisieren möchten, ist die Lead Formularerweiterung eine hocheffiziente Ergänzung.

Author

Luca

Performance Marketing